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Martin Achrainer, Bassbariton

"Seine warme, lyrische Stimme geht einfach ins Ohr" (New York Times, 11/2009)
Der österreichische Bariton absolvierte eine Schauspielausbildung am renommierten Max Reinhardt Seminar in Wien, bevor er sein klassisches Gesangsstudium bei Rotraud Hansmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien aufnahm. Weitere prägende Lehrer waren Brigitte Fassbaender, Robert Holl und Charles Spencer. Eine intensive Zusammenarbeit verbindet ihn mit Irina Gavrilovivi. Von 2004 bis 2006 war er am Tiroler Landestheater engagiert, seit der Saison 2006/07 ist er festes Ensemblemitglied des Landestheaters Linz. Er erhielt für die Darstellung des Papageno bei den Festspielen auf Schloss Rheinsberg in Berlin den Deutschen Darstellerpreis der Stiftung Dollpelfeld. Darüber hinaus gewann er weitere Preise internationaler Gesangswettbewerbe, wie den Rober-Schumann-Wettbewerb, den Hugo-Wolf-Preis Wien, den Gradus ad Parnassum und den Hilde Zadek Bewerb für Literatur des 20. Jahrhunderts Wien und fand so den Zugang zur internationalen Opern- und Konzertszene.

Unter nahmhaften Dirigenten und Regisseuren wie Dennis Russel Davies, James Gaffigan, Kurt Masur, Marc Minkowski, Reinhard Schwarz, Ralf Weikert, Dietfried Bernet, Brigitte Fassbaender, Harry Kupfer, David Pountney, Olivier Tambosi und Jochen Ulrich ist er bei bedeutenden Festivals und Konzertsälen zu Gast. u. a. den Bregenzer Festspielen, der Brooklyn Academy of Music New York, der Bunkankaikan und Suntory Hall Tokyo, der Festival Hall Osaka, der Neuen Oper Wien, den Festspielen von Salzburg, dem Stadt-Casino Basel sowie im KKL Luzern.

Auf der Bühne ist er in den zentralen Paritien seines Faches zu hören, so in Mozarts Opern (Don Giovanni, Leporello, Guglielmo, Graf Almaviva), in Puccinis La Boheme (Marcello), Rossinis Il barbiere di Seviglia und La Cenerentola bis hin zu György Ligetis Le Grand Macabre (Nekrotzar).

Er widmet sich mit großer Leidenschaft seiner umfangreichen Konzerttätigkeit. Dabei ist er in Werken der Neuen Musik, wie Ligeti, Henze, Kelterborn, Glass und Schwertsik oder jazzinspirierter Musik wie Bernstein und Weil ebenso zu Hause wie im klassischen Repertoire mit Bachs Passionen und in den großen Werken der klassischen und romantischen Kirchenmusik.

Er sang die Uraufführung der ihm gewidmeten Titelpartie in der Oper "Kepler" des oscarnominierten Komponisten Philip Glass. Kompnisten wie Rudolf Kelterborn, Kurt Schwertsik, Alexander Balanescu, Paul Engel, Ernst Ludwig Leitner und Ingo Ingensand schrieben Werke für den Sänger.

Zahlreiche internationale CD- und DVD- Veröffentlichungen sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren die Vielseitigkeit seiner künstlerischen Arbeit. www.martinachrainer.com